Wem gehört Connewitz?

Die Broschüre „Wem gehört Connewitz?“ erscheint im September 2026 als analoges Heft, verteilt an zahlreiche Connewitzer Haushalte. Außerdem ist sie auch als digitale Publikation erhältlich. Die Stadtteilstudie wurde federführend erstellt von Marius Strohdiek, Dennis Hof und Michael Janoschka sowie von einem Team weiterer Forscher:innen und Mitstreiter:innen. Vernetzung Süd hat ebenfalls mitgewirkt. Herausgegeben wird das Heft vom Transformative Bildung und Kultur e.V. (Leipzig). Gestaltung, Druck und Vertrieb wurden mit Mitteln aus dem Stadtbezirksbudget des Stadtbezirksbeirat Süd gefördert.

[hier erscheint im Oktober 2026 die Online-Ausgabe der „Wem gehört Connewitz?“-Broschüre]

Aus dem Editorial der Stadtteilstudie:
„Connewitz verändert sich. Das merken viele, die hier wohnen: an steigenden Mieten, neuen Häusern, schwieriger Wohnungssuche, wechselnden Eigentümer:innen oder undurchsichtigen Nebenkosten. Viele fragen sich: Wem gehören die Häuser im Stadtteil? Wer entscheidet darüber, was mit ihnen passiert? Und warum ist das oft so schwer herauszufinden?

Diesen Fragen sind wir im Forschungsprojekt »Wem gehört Connewitz?« nachgegangen. Drei Jahre lang, von 2021 bis 2023, haben wir recherchiert, Häuser kartiert, hunderte Interviews geführt, Workshops organisiert und eine repräsentative Befragung von 429 zufällig ausgewählten Haushalten ausgewertet. Viele Connewitzer:innen haben uns von ihren Erfahrungen erzählt: mit Vermieter:innen, Hausverwaltungen, Mieterhöhungen, Nebenkosten, Sanierungen, Neubau, Wohnungssuche und Nachbarschaft.

Diese Broschüre gibt die wichtigsten Ergebnisse zurück in den Stadtteil. Sie zeigt, wie sich der Wohnungsmarkt verändert hat, welche Rolle Eigentümer:innen spielen, warum manche Mieten niedrig bleiben und andere stark steigen, wo Neubau entsteht und warum viele trotzdem keine bezahlbare
Wohnung finden.

Jede Doppelseite widmet sich einem Thema. Grafiken zeigen zentrale Zahlen, kurze Texte ordnen sie ein. Dabei kommen auch die Bewohner:innen selbst
zu Wort. Alle Aussagen wurden anonymisiert, damit keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Wir danken allen, die an der Befragung teilgenommen, mit uns gesprochen, Hinweise gegeben oder das Projekt unterstützt haben. Ohne dieses Wissen aus dem Stadtteil wäre diese Broschüre nicht möglich gewesen.“ (aus: Seite 3 der Broschüre)