Nicht Dein Mietvieh! – Wohnungspolitischer Rundgang durch Connewitz

Wir laden Euch im Rahmen der globalen Housing Action Days zu einem wohnungspolitischen Rundgang durch Connewitz ein.

Mit Inputs von Anwohner*innen, Aktivist*innen, Genossenschafter*innen und
Forscher*innen und vielleicht auch Musiker*innen.

Datum: Sonntag, 29.03.2026
Zeit: 15:45 – 18:00 Uhr
Treffpunkt/Start: Connewitz Kreuz (Basketballplatz)


Wir werden über Folgendes sprechen:
Spekulation auf Gentrifizierung
Geschäftspraktiken am Rande des Erlaubten
Häusermillionäre mit lokaler Vernetzung
internationale Investoren und Neubauten &
von ehemaligen Parks und Gärten usw.
Aber auch:
Genossenschaft als Alternative
Segen und Fluch des sozialen Wohnungsbaus
Was können Milieuschutzgebiete?
Wem gehört Connewitz?
Wie solidarische Nachbarschaften organisieren?
Welche Protestformen wählen?
Wo die Lösungen finden?
Denn: Wir sind nicht Dein Mietvieh!

Zwischen den Stationen gibt es natürlich die Möglichkeit uns
Kennenzulernen oder uns eigene Hinweise oder Erfahrungen mitzuteilen.
Noch mehr würden wir uns freuen, wenn Ihr zu einem unserer nächsten
Treffen kommt (bitte voranmelden unter: vernetzung-sued[aet]protonmail[punkt]com)!  

Der Rundgang findet im Rahmen der Leipziger und globalen Housing Action
Days statt.

Mehr Infos zur Aktionswoche in Leipzig und darüberhinaus:
https://leipzigfueralle.de/

Eure Vernetzung Süd
…zu Wohnen, Miete, Stadtentwicklung in Connewitz und Südvorstadt

No-SLAPP*-Workshop – Gegen Einschüchterung von mietenpolitisch Aktiven!

  • Workshop, Donnerstag, 12. März 2026 
  • 17:30 bis ca. 20:30 Uhr 
  • Ort: Leipziger Osten

Der Workshop richtet sich an alle, die sich in Mieter*innengemeinschaften, Initiativen oder wohnungspolitischen Gruppen kritisch gegenüber Vermietern/Immobilienunternehmen äußern und dabei rechtlich unter Druck geraten können.

Denn: Wer laut wird, riskiert manchmal nicht nur Ärger – sondern auch Abmahnungen, Unterlassungsklagen oder andere juristische Schritte, die weniger um Recht als um Einschüchterung gehen.

Die NO SLAPP Anlaufstelle** unterstützt uns dabei.

Was erwartet euch?

–  Eine Rechtsexpert*in mit Schwerpunkt Äußerungsrecht gibt Input, was

in öffentlichen Stellungnahmen erlaubt ist, wo die Grenzen (nicht!) sind und wie man sich gegen SLAPPs wehren kann, ohne sich mundtot machen zu lassen

–  Eine*r erfahrenen Organizer*in berichtet über Strategien, wie man

sich gemeinsam und vernetzt aufstellt, wie man öffentlichkeitswirksam agiert, auch wenn ein Verfahren läuft (Litigation-PR) und wie man als Gruppe resilient bleibt

–  Austausch in der Gruppe, Raum für eure Fragen und konkrete Situationen 

Ablauf:

Im ersten Teil gibt es Input zu den o.g. Themen.

In einem zweiten Teil ist ein Austausch in kleineren Gruppen zu euren Themen und Anliegen möglich. Man kann aber auch nach dem ersten Teil die Veranstaltung zu verlassen.

Ziel ist nicht Rechtsberatung im Einzelfall, sondern präventive Sensibilisierung, Vernetzung und Empowerment: Wir wollen gemeinsam stärker werden, wenn es juristisch ruppig wird.

Damit der Workshop einen möglichst offenen und sicheren Rahmen bietet um eure konkreten und sensiblen Fragen zu besprechen, möchten wir, dass sich alle vorab anmelden (begrenzte Plätze!), unter:

no-slapp[at]posteo[pkt]de

bis zum 08. März. Der genaue Ort kommt dann mit der Bestätigungsmail.

Die Veranstaltung wird organisiert von: CG enteignen! United Capitulation und Vernetzung Süd

* SLAPP steht für “Strategic Lawsuits Against Public Participation” und lehnt sich an das englische „slap“ für „Ohrfeige“ an.

Dabei geht es um die Einschüchterung kritischer Stimmen mittels rechtlicher Schritte:

Abmahnungen bis hin zu aufwändigen Gerichtsverfahren, die von Unternehmen, ressourcenstarken Einzelpersonen sowie unethisch handelnden politischen Akteur*innen zur Abschreckung der kritischen Öffentlichkeit eingesetzt werden. 

** Die No SLAPP Anlaufstelle unterstützt journalistisch und

zivilgesellschaftlich Engagierte, die mit rechtlichen Einschüchterungsversuchen (SLAPPs) konfrontiert sind, indem sie Beratung, Öffentlichkeitshilfe und praktische Tools vermittelt. Sie stärkt so die freie Meinungsäußerung und schützt kritische Stimmen vor juristischem Druck durch ressourcenstarke Akteure. 

It’s Gruseldemo Time!

Am Freitag 31.10.2025 findet ab 17:00 Uhr eine Gruseldemo zum
Firmenkonglomerat von Schwarzat & Rader, den einschlägig bekannten Ver-
und Entmietern statt. Organisiert von der Interventionistischen Linken
(iL) Leipzig sowie der Vernetzung Betroffener Mieter*innen, die sich
unter united-capitulation.de organisieren. Wir als Vernetzung Süd
unterstützen die Betroffenen-Vernetzung. Folgend der ausführliche
Aufruf:

Halloween steht vor der Tür und während ihr euch vielleicht fragt, wem
ihr an diesem Abend einen Schreck einjagen wollt und welches Kostüm ihr
dafür braucht, machen andere das ganzjährig als Beruf.

Sven Schwarzat und Kevin Rader haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre
Mieter:innen 365 Tage im Jahr zu drangsalieren. Ganz ohne Verkleidung
und Kürbisschnitzen, dafür gibt’s:

  1. Kautionen, die nach dem Auszug einfach nicht zurückgezahlt werden
  2. penetrantes Vortäuschen von vermeintlichem Eigenbedarf
  3. den Umbau von Wohnungen hin zu möglichst vielen, kleinen,
    überteuerten Zimmern, die an Menschen vermietet werden, die auf dem
    beschissenen Leipziger Wohnungsmarkt keine andere Wahl mehr haben

Wir finden: Wer so schauerlich mit dem Wohnraum anderer umgeht, hat kein
Recht, Häuser zu besitzen. Wir wollen, dass sich die Versorgung mit
Wohnraum strikt an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, nicht am
Profitinteresse von windigen Miethaien.

Glücklicherweise ist dort, wo sich Scheußlichkeiten ereignen, auch
Widerstand dagegen nicht weit. Auch im Falle Kevin Rader und Sven
Schwarzat (United Capital Konglomerat) lassen wir nicht locker. Seid
dabei, bringt eure gruseligste Verkleidung und kommt mit uns zu einem
ehemaligen Sitz einer der Firmen, mit denen die beiden ihr
Gruselkabinett steuern.

Treffpunkt ist am 31.10.2025 um 17.00 Uhr am Nikischplatz.

Auch Mieter:innen anderer Vermieter:innen sind herzlich eingeladen,
teilzunehmen und sich mit uns zu vernetzen, damit noch mehr
Vermieter:innen das Gruseln gelehrt wird!

Süßes gibt’s nicht, nur Saures!

„Viel Miete, wenig Liebe“-Rundgang am Samstag 26.4.2025

Liebe Nachbar*innen,

„viel Miete, wenig Liebe“ – so unsere etwas lakonische Zusammenfassung der letzten drei Jahre mit der Kampagne „Südvorstadt für alle – 105 kommunale Wohnungen sozial und ökologisch nachhaltig sanieren“.

Am Samstag, 26. April 2025, wollen wir die Kampagne mit einem Rundgang in der Leipziger Südvorstadt abschließen. Dort versuchen wir den vielschichtigen wie lehrreichen Prozess zusammen zu fassen – und wollen damit auch das Nachbarschaftliche und ein solidarisches Miteinander in der Wohnungskrise – im wahrsten Sinne – betonen. Es wird also auch Musik geben. Danke vorab an das Projekt „Anke & Florian“!  Ebenso an die Gäste aus Politik und Wissenschaft, die uns begleitet haben und hier einige davon nochmal zusammenkommen und berichten werden. (Und vielleicht auch nächste Ideen schmieden werden?!)

Ihr seid also herzlich eingeladen:

Viel Miete, wenig Liebe – Stadtteilrundgang mit Gästen und Überraschungen zur »Südvorstadt-für-alle«-Kampagne

Samstag, 26. April 2025, 14:00-17:00 Uhr

Start: Kochstr. 13/15 und weitere Stationen (Südvorstadt)

In den letzten drei Jahren hatten Mieter:innen und die Stadtteilinitiative Vernetzung Süd eine sozial-ökologisch nachhaltige Sanierung von 105 kommunalen Wohnungen gefordert. Die Erfahrungen mit Politik, Verwaltung, LWB und Medien in diesem Prozess möchten wir aufarbeiten, um am Ende zu fragen, wie und wo können wir als Mieter:innen und Nachbarschaft in der Südvorstadt weiter wohnungspolitisch intervenieren.

Der Rundgang findet im Rahmen der Leipziger Housing Action Days / Aktionstage Wohnen statt, der von verschiedenen Hausgemeinschaften und wohnungspolitischen Initiativen gestaltet wird. Das gesamte Programm findet Ihr unter Leipzig für Alle: Aktionsbündnis Wohnen